Notarztversorgung
Hubschrauber noch nicht erste Wahl
Notarztversorgung.
(c) Badische Zeitung 13.10.2010
HOTZENWALD - TODTMOOS. Ursprünglich war angekündigt worden, dass ab Oktober unter anderem im Hotzenwald bei Unfällen zunächst ein Hubschrauber vom nächstgelegenen Standort – für den Hotzenwald wäre das Freiburg – angefordert werden soll, bevor der zuständige Bereichsnotarzt alarmiert wird. Ein Plan des Bereichsausschusses, der unter anderem von den Gemeinden Todtmoos und Herrischried, wo man mit der bisherigen Notarztversorgung sehr zufrieden war, mit Besorgnis und Unverständnis zu Kenntnis genommen wurde.Diese Änderung der Alarmierung- und Ausrückeordnung wurde jetzt auf Beschluss der Arbeitsgruppe Hilfsfrist des Bereichsausschusses auf einen noch nicht näher benannten Termin nach hinten geschoben. Dies bestätigte Peter Hofmeister, Vorsitzender des Bereichsausschusses, der Badischen Zeitung. Man wolle zunächst Ende November Gespräche mit den Betreibern der Rettungshubschrauber-Standorte führen, bei denen "weitere Einzelheiten der Erstalarmierung" abgeklärt werden sollen. Hofmeister betonte, dass Ziel des Bereichausschusses eine Verbesserung der ärztlichen Hilfsfirst im gesamten Rettungsdienstbereich Waldshut sei, wobei der Einsatz der Hubschrauber nur eine von mehreren Maßnahmen sei. Die "sachgerechte Einbeziehung der Luftrettung als Notarztzubringer" planten auch andere Rettungsdienstbereiche.